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Antwort 

10. Juli 2021, Jürg Messmer

Wer kennt nicht die Momente, wo man(n) auf eine Antwort hofft, eine Antwort auf all die Fragen, oder gar auf die Eine!

Während einige immer wieder die allgemein gültige Antwort suchen, damit sie diese den anderen offenbaren oder gar um die Ohren schlagen können, begnügen sich die anderen mit der Antwort, die sie im Dreck vor ihren Füssen oder im Abfallkübel finden, ohne dabei zu überlegen, ob diese Antwort nun eine persönlich ist oder nicht. Sie halten sie in der Hand, oder eben nicht.

Zu welcher Gruppe ich genau gehöre, das weiss ich nicht. Zwischen Stühlen und Bänken suche ich, und finde dabei meine verlorene Maske (immer noch ohne Tracking-App), und stülpe sie mir wieder über, wenn jemand schaut, und hoffe, dass mir nicht wieder jemand sagt, dass ich diese endlich durch ein neue saubere ersetzen müsse; und ich dabei wiederum in den Klintsch gerate, entweder die Mutter Natur zu verraten oder die Gemeinschaft ihrer zarten Menschenkinder.

Diesmal mache ich es mir mit schreiben einfach, und teile mit euch einfach dieses Lied, das mir heute morgen wieder in den Sinn gekommen ist, als ich einen Brief beantwortete. Ja, das war mal eine Botschaft Gottes, die ich als eine persönliche hörte. Oft bin ich verwirrt, ob das nun eine persönliche (Liebes-)Botschaft ist, oder eben eine allgemein gültige. Vielleicht kannst du das ja selber entscheiden.

"If you don't know me by now", Simply (Red)

PS: Welches ist die Eine Frage? "Wer bin ich?", oder "was bin ich?". Das verwirrt mich immer, ich tendiere auf die zweite.

PS2: Ich habe eine angeborene Nervenschwäche. Es ist mir nicht möglich, genau zwischen Phantasie und Wirklichkeit, oder zwischen Subjektivem und Objektivem zu unterscheiden. Die Wissenschaft konnte bisher noch kein wirksames Mittel dagegen finden, wenigstens keines mit nur angenehmen Nebenwirkungen.

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